Montag, 28. Februar 2011
28.02.2011 Monatsende
...und wieder kaum Zeit gehabt für die Pflege dieser Seiten. Vielleicht wirds doch noch mal. Jedenfalls wurde die Pflege durch einige Maßnahmen aus Berlin noch einmal verschärft. Es ist zwar kaum zu glauben, aber man hat es doch tatsächlich fertig bekommen, eine Schwerstbehinderte noch mehr abzuzocken wie bisher....unglaublich, unglaublich aber wahr...und leider nehmen es die Menschen gar nicht mehr zur Kenntnis.
Mittwoch, 16. Februar 2011
16.02.2011 Wieder viel Zeit vergangen
..und leider wieder wenig Zeit gehabt für Eintragungen auf dieser Seite. Wünschte mir immer noch viel mehr Zuspruch und vielleicht Menschen, die sich für einen Menschen interessieren, der es durchaus verdient hätte, daß man sich um ihn annimmt. Dabei kommt kein Frust zurück, sondern ein herzerfrischender Humor, den Alle, die bei uns ins Haus kommt nicht nur erfreut sonder viele Menschen auch begeistert. Deshalb noch einmal: Kommen Sie doch einfach auch in den Freundeskreis. Lassen Sie uns überlegen und das nicht verbissen sondern konstruktiv, wie man ihr helfen könnte. Das ist keine schwierige Aufgabe.
Dienstag, 8. Februar 2011
08.02.2011 Die Zeit rast dahin....
Pflege in solch einem Fall bedeutet auch, daß eine immerwährende Rufbereitschaft hat. Auch Nachts. Es wäre wirklich begrüssenswert, wenn sich viele Menschen einmal die Situation ansehen würden. Leider muß ich feststellen, daß es auch hier niemand gibt, der die Zeilen regelmäßig lesen möchte. Durch den zeitlichen Aufwand bedinft ist es eh nicht viel, was ich hier niederschreiben könnte.
Freitag, 4. Februar 2011
04.02.2011 Neues Ungemach
Nach neuester Berechnung sind bei uns in der sog. "Bedarfsgemeinschaft" die Kosten für medizinische Bedarfe von 2009 auf 2010 um 143,4 % gestiegen. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, was sich da abspielt. Aber genauso ungeheuerlich ist es, daß kaum Menschen sich für das Thema interessieren. Die hohen Kosten sind darauf zurückzuführen, daß der Gesetzgeber in Salamitaktik die Kranken und Behinderten zur Kasse bitten. Welche unmöglichen Hin u. Herschiebereien sind dann auch noch zu beachten und werden dann einmal Thema sein.
Samstag, 29. Januar 2011
29.01.2011
Nach über einem Monat ist mein PC-System nun wieder soweit( Crash im Dezember) , daß ich zumindestens die meist genutzten Funktionen wieder ohne Komplikationen ausführen kann, darunter natürlich auch diese Seiten. Leider gibt es hierfür immer noch viel zu wenig LeserInnen. Das ist schade. Denn es wäre schön, wenn Konni mehr Fraunde bekommen würde !
Donnerstag, 13. Januar 2011
13.01.2011 Tja....
..ich hatte mir so vorgenommen, jeden Tag einen Eintrag zu schreiben. Aber ich sehe heute schon, kurz nach dem Jahresbeginn, daß daraus wohl nichts werden wird. Es war soviel los in den letzten Tagen. Viel zu viel...
Sonntag, 9. Januar 2011
09.01.2011 Sonntage gibt es nicht
Die Pflege ist auch an Sonn u. Feiertagen zu machen. Hier soll es aber vorwiegend um die Betroffene selbst gehen. Erwähnt wird dies aber deshalb, weil auch Konni betroffen ist. Denn wenn mir die Arbeit bis zum Hals steht, kann ich z.B. mit ihr auch kaum etwas unternehmen.
08.01.2011 Pflegeaufwand steigt
Es gibt nicht viele Menschen, die nachvollziehen können, was es heißt, tagtäglich eine Pflege zu machen. Bei einem Blaseninfekt z.B. steigt der Pflegeaufwand enorm. Diese Infekte sind aber nicht selten !
Freitag, 7. Januar 2011
07.01.2011 Es ist nicht zu glauben..es geht alles so weiter
Das Internetportal Facebook wurde von Goldman Sachs mit Milliardensummen teilgekauft, wobei dies nur so ist zu hören nur dazu dienen soll, den Marktwert zu steigern, sprich es wird eine neue Blase geben irgendwann. Goldman Sachs, das von amerikanischen Bürgern vor dem Untergang mit Milliarden gestützt werden müßte. Unglaublich das Ganze, wirklich unglaublich und auch hierzulande zockt man lieber Behinderte ab, anstat diesem Irrsinn endgültig den Garaus zu machen ! Die meissten Menschen haben wenig Ahnung von dem, was da an der Börse und an den Märkten vor sich geht. Aber si haben die Auswirkungen zu tragen, so oder so....und deshalb ist eine grundsätzliche Frage zu stellen. Ich kann nur die Menschen auffordern sich zu erkundigen, was da nun wieder scheinbar im Anrollen ist. Behinderte und dieser Irrsinn haben somit sehr viel miteinander zu tun. Erheben Sie das Wort für Behinderte und machen Sie auf der andern Seite einen Schnitt. Doch das können Sie !
Donnerstag, 6. Januar 2011
06.01.2011 Dreikönigstag
Konni hat sich heute vorgenommen, Pizza zu backen. Die LeserInnen können vielleicht nicht erahnen, was es bedeutet, solch ein Unterfangen durch zu ziehen. Viel Vorbereitungen sind notwendig, ein und aussetzen in den Rollstuhl etc. Die zeitlichen Aufwendungen sind hoch....und trotzdem so wichtig.
05.01.2011 Wenn man sowieso schon am knapsen ist...
...kommen da noch andere Dinge, die aber mit Pflege etc. zu tun haben. In den 11 Jahren nach dem Unfall haben wir bitter erfahren müssen, daß es kein Pardon gibt, kein Entgegenkommen. Auch die Justiz macht hier keine Ausnahme. Gestern kam ein Brief der Staatsanwaltschaft. Wir wurden bestohlen und betrogen. "Es bestünde kein öffentliches Interesse" wird uns da kund getan. Unbeschreiblich. Wer sich für Einzelheiten interessiert, möge sich melden. Jedenfalls ist eins klar erkennbar: Da liegt etwas im Argen.
Dienstag, 4. Januar 2011
04.01.2011 Neue Erkenntnisse
...die aber negativ zu bewerten sind. Wir sind nicht über alle Gesetzesänderungen informiert. Wir spüren aber, daß beinahe in allen Lebensbereichen alles teurer geworden ist. Strom, Medikamente, verschiedene Grundnahrungsmittel, Benzin.....jetzt wird eifrig zugelangt. Fatal für Menschen, die behindert sind. Denn hier hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, daß es weniger gibt und hat wie erwähnt auch die Rentenbeiträge gestrichen ! Das sorgt nun mit dazu, daß Behinderte im Alter noch ärmer sind, wie sie es ohnehin schon gewesen wären. Wobei immer von uns bekannten Fällen ausgegangen wird. Leute wie Schäuble, Kulle u.A. sind hier nicht gemeint. Im vorliegenden Fall im Übrigen hat man in 11 Jahren für eine Behinderte keine Arbeitsstelle gefunden. Dafür werden nun auch noch die Rentenbeiträge gestrichen. Das stinkt zwischenzeitlich zum Himmel...nur: Wer kümmert sich darum ?
Montag, 3. Januar 2011
03.01.2011 Briefe an die lieben Politiker
Neben der Pflege stehen heute verschiedene Briefe an, die vorwiegend an Politiker geschrieben werden aber auch an Behindertenverbände etc. - Ich will darauf hinweisen, daß mit dem neuen Jahr etwas Unbeschreibliches geschehen ist. Menschen, die behindert sind und eigentlich noch mehr Zuwendungen bräuchten hat man nun sogar die Rentenbeiträge gestrichen. Dies macht erneut Hartz IV möglich, das durch Rotgrün eingeführt wurde und sogar mit Einführung geltende Härtefallregelungen abgeschafft hat. Jetzt wird es "verfeindert" und wen wundert es eigentlich noch, weitere Mittel gestrichen werden. Das ist eine Schande für dieses Land. Das muß klar und deutlich ausgesagt werden !
Sonntag, 2. Januar 2011
02.01.2011
Scheinbar geht alles so weiter, wie es 2010 aufgehört hat. Ab diesem Jahr/Monat werden nun auch keine Rentenbeiträge mehr auch für Behinderte bezahlt. Das hat die Auswirkung, daß Behinderte, die keine Arbeit auf dem Arbeitsmarkt finden ( können Sie sich vorstellen, daß dies in diesem Fall, mit Händen die ohne Funktion sind, schwer-nein eigentlich unmöglich ist ? ) im Alter arm sein werden. Es gibt scheinbar kaum noch Menschen, die sich für Behinderte einsetzen. Denn wenn es so wäre, kann ich mir nicht vorstellen, daß man zulässt, daß nun jahrelang ausgerechnet an den Ärmsten im Land gespart wird.
Samstag, 1. Januar 2011
01.01.2011 Ein Neues Jahr mit neuer Hoffnung
Ab heute soll nun jeden Tag ein Eintrag erfolgen. Es bleibt zu hoffen, daß dies eingehalten werden kann. Geplant ist, daß ein kleiner Überblick gegeben wird, was sich rund um eine junge Behinderte tagtäglich abspielt. Vielleicht haben ja doch zu viele Menschen keinen Einblick, was es im Einzelnen bedeutet, "nicht gehen zu können". Nicht selbstständig zum WC zu gehen z.B. ( für Behinderte eine ganz besondere Last und manchmal ist es entwürdigend ). Ich will versuchen, mehr Freundinnen und Freunde zu finden, die sich zumindestens interessieren.
Freitag, 31. Dezember 2010
Auf ein Neues - 2011 Ein neues Jahr
Liebe LeserInnen. Ihnen, Ihrer Familie, Ihren Freunden und Bekannten wünschen wir für das kommenden Neue Jahr 2011 Alles erdenklich Gute.
Für die, um die es hier geht wünsche ich mir ( der Betreiber der Seiten ), daß es endlich Verbesserungen gibt. 11 Jahre nach dem schweren Unfall und die Zeit danach waren alles Andere als hoffnungsvoll. Obwohl und das muß hier einmal sehr deutlich ausgesagt werden, Konni die Folgen des Unfalls mehr als tapfer überstanden hat. Was ihr, was uns aber in höchstem Maße zu schaffen macht sind die ewigen Streitereien mit Behörden, Ämtern und Institutuionen. Es muß ausgesagt werden, daß die immer wieder erwähnte "Integration" von Behinderten zumindestens für uns einfach nicht zutrifft. Im Gegenteil. Wir mußten sehr viele negative Erfahrungen machen. 2011 will ich das, wenn es geht einem breiten Publikum näher bringen. Wenn wenigstens nicht noch die Lügen wären. Lügen im Übrigen, die schaden letztendlich. Eben diese Zusammenhänge müssen endlich auf den Tisch.
Für die, um die es hier geht wünsche ich mir ( der Betreiber der Seiten ), daß es endlich Verbesserungen gibt. 11 Jahre nach dem schweren Unfall und die Zeit danach waren alles Andere als hoffnungsvoll. Obwohl und das muß hier einmal sehr deutlich ausgesagt werden, Konni die Folgen des Unfalls mehr als tapfer überstanden hat. Was ihr, was uns aber in höchstem Maße zu schaffen macht sind die ewigen Streitereien mit Behörden, Ämtern und Institutuionen. Es muß ausgesagt werden, daß die immer wieder erwähnte "Integration" von Behinderten zumindestens für uns einfach nicht zutrifft. Im Gegenteil. Wir mußten sehr viele negative Erfahrungen machen. 2011 will ich das, wenn es geht einem breiten Publikum näher bringen. Wenn wenigstens nicht noch die Lügen wären. Lügen im Übrigen, die schaden letztendlich. Eben diese Zusammenhänge müssen endlich auf den Tisch.
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Was ist zu erwarten in 2011
Kaum wahrgenommen in der Öffentlichkeit wird 2011 für viele Behinderte ein schlimmes Jahr ! Die Kürzungen im sozialen Bereich hat katastrophale Auswirkungen auch auf Konni . So mancher Leswer könnte meinen, das wäre an dieser Stelle ja schon geschrieben worden. Stimmt ! Nur: Das Alles wird durch neuerliche Streichungen 2011 noch verschärft ! So fallen die Rentenzahlungen für Hartz IV Empfänger vollkommen weg. Das wird von Vielen vielleicht am Rande noch wahrgenommen. Welche Auswirkungen dies aber hat, können sich die Wenigsten vorstellen. Übrigens: Dies verstößt gegen gleich mehrere Grundrechte ! Behinderte haben auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen ! Hier wird in einem Maß auch gelogen, was das Zeug hält. Da dies aber nun einmal so ist und die ARGE auch in diesem hier vorliegenden Fall in über 11 Jahren keinen Arbeitsplatz gefunden hat, ist die Streichung des Rentenbeitrages eine weitere Ungeheuerlichkeit, die kaum mehr zu überbieten ist. Hier werden Menschen gleich mehrfach benachteiligt. Das Schlimme dabei ist: Noch nicht einmal Verbände u.a. scheinen das Ausmaß dieser Entscheidung zu erkennen.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Vorweihnachtliche Gedanken
In "Wetten das" ist ein junger Mann verunglückt. Bei dem Versuch mit Federbeinen über Autos zu springen wurde er so schwer verletzt, daß er wohl Lähmungen haben wird. Diesen Vorgang finde ich unsäglich. Auch dieser junge Mann war wie Konni bei ihrem Unfall 23 Jahre alt. Aber er verunglückte, weil er eine Show machen wollte, er verunglückte, weil er berühmt werden wollte. Schneller, höher, weiter....ein Wahnsinn. Aber die Öffentlichkeit nimmt Anteil. Der junge Mann wird wohl die beste medizinische Versorgung bekommen, wird wohl getragen werden, wird viel Zuwendung bekommen. Die neueren Nachrichten sagen aus, daß er in eine Spezialklinik in der Schweiz kommt. Mein Gott waren da meine Gedanken: Bei Konni gab es nach dem Unfall eine kleine Meldung in einer örtlichen Zeitung. Kaum jemand, der Notiz vom tragischen Fall genommen hat. Und in der Nachfolge der Versuch , ganz offiziell von den Behörden, eine Behinderte möglichst arm zu halten ( dies kann nachgewiesen werden ). Es gab auch das Beispiel Stefan Kulle, der einstmals auch gelähmt war und den Erfolg seiner gut verlaufenden Genesung auf die ihn behandelte Klinik damals zurückführte. Wir haben diesen Herrn angeschrieben damals um nachzufragen, welche Klinik dies denn gewesen sei in der Hoffnung, vielleicht auch für Konni eine Verbesserung in medizinischer Hinsicht zu erreichen. Keine Antwort ! Sogar bei Behinderten macht man in diesem Land Unterschiede. Das Ärgerliche nur: Die meißten Leute wissen nicht, daß dies nicht im Sinne des Grundgesetzes ist, das die Gleichbehandlung als eine der wichtigsten Grundrechte aufführt Wie verbittert könnte man werden, wenn man das Alles mit wachen Sinnen beobachtet.
Samstag, 11. Dezember 2010
Rückblick auf das Jahr 2010
2010 war ein schlimmes Jahr für die Behinderte. Finanziell war es geradezu eine Katastrophe, was sich ereignet hat. Durch vielerlei Kürzungen, Streichungen etc. ist die Belastung nicht mehr ertragbar. Seit Monaten haben wir nun auch kein Fahrzeug mehr, das einigermaßen für den Transport mit der Behinderten oder für sie ausgerüstet war. Ein Getriebeschaden hat über 4 200 Euro gekostet. Ein Teil des Betrages konnten wir aufbringen. Ein anderer Teil nicht. So steht das Fahrzeug zwar repariert bei der Werkstatt, eine Abholung aber ist nicht möglich.
Dienstag, 19. Oktober 2010
Neueste Entscheidungen aus der Politik verschärfen die Situation
Liebe LeserInnen und Leser,
leider muß ausgesagt werden, daß durch verschiedene Entscheidungen aus der Politik sich die Situation für Behinderte unerträglich verschärft hat. Es ist schade, daß dies vin vielen Bürgern dieses Landes nicht gesehen wird.
Es geht nicht darum, daß hier Menschen einfach nur Hartz IV Gelder wollen und das möglichst viel. In unserer "Bedarfsgemeinschaft" arbeitet ein Mensch ( Pfleger ) pro Woche mind. 56 Std. Dafür werden ihm von behördlicher Seite pro Std. noch nicht einmal 2,00 Euro pro Std. zuerkannt. Das ist der wahre Skandal.
Das hat für heftige Diskussionen gesorgt. Der pflegende Angehörige Stefan Krastel, der seit 10 Jahren seine Mutter pflegt hat in vielen Medienauftritten auf diese schreiende Ungerechtigkeit hingewiesen. Es wäre wirklich sehr schön, wenn sich Menschen für dieses Thema interessieren würden.
leider muß ausgesagt werden, daß durch verschiedene Entscheidungen aus der Politik sich die Situation für Behinderte unerträglich verschärft hat. Es ist schade, daß dies vin vielen Bürgern dieses Landes nicht gesehen wird.
Es geht nicht darum, daß hier Menschen einfach nur Hartz IV Gelder wollen und das möglichst viel. In unserer "Bedarfsgemeinschaft" arbeitet ein Mensch ( Pfleger ) pro Woche mind. 56 Std. Dafür werden ihm von behördlicher Seite pro Std. noch nicht einmal 2,00 Euro pro Std. zuerkannt. Das ist der wahre Skandal.
Das hat für heftige Diskussionen gesorgt. Der pflegende Angehörige Stefan Krastel, der seit 10 Jahren seine Mutter pflegt hat in vielen Medienauftritten auf diese schreiende Ungerechtigkeit hingewiesen. Es wäre wirklich sehr schön, wenn sich Menschen für dieses Thema interessieren würden.
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