Samstag, 5. April 2014

Wissen Sie was eine Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung ist ?

Beschreibung:


Die Landesregierung Baden-Württemberg hat im Jahr 2005 die Altenpflegeausbildungsausgleichsverordnung (AltPflAusglVO) erlassen und den Kommunalverband für Jungend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) mit der Durchführung der Rechtsverordnung beauftragt. Die Landesregierung sah die Erforderlichkeit für diese Rechtsverordnung um einen Mangel an Ausbildungsplätzen in der Altenhilfe zu verhindern. In einem Normenkontrollverfahren wurde mittlerweile 2009/2010 die Rechtmäßigkeit der AltPflAusglVO vom Verwaltungsgerichthof Baden-Württemberg bestätigt.


Also: Pflegebedürftige werden herangezogen, um einem Ausbildungsdefizit vorzubeugen.  Das sind so versteckte Kosten, die wir in unserem geringen Budget als zusätzliche medizinische Aufwendungen verbuchen. Und die steigen Jahr um Jahr !

Montag, 24. März 2014

Behindertenrecht

Wer das Wort "Behindertenrecht" googelt bekommt eine Vielzahl von Hinweisen und natürlich findet man auch Rechtsanwälte, die "Werbung" für ihre Dienste machen.

Auch an dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass wir 2013 einer MdB ( Mitglied des Bundestages ) einen Preis verliehen haben. Diese Frau hat im Zusammenhang mit der Gleichstellung der Frau etwas ausgesagt, was auch auf das Behindertenrecht anwendbar ist. Sie bemängelte, dass die Gleichstellung der Frau nach x-Jahren der Inkrafttretung des Gesetzes immer noch nicht umgesetzt ist. Und tatsächlich. Wir haben recherchiert. Würde man die geltenden Gesetze umsetzen, sähe es für die Frauen aber gewaltig anders aus heutztage. Aber wir haben dieser Dame auch geschrieben: Ist nicht auch sie als MdB mitverantwortlich dafür, dass Gesetze nicht eingehalten werden. Danach wollte sie vom Preis und von uns nicht mehr viel wissen.

Was aber ist mit dem Behindertenrecht ? Wenn man liest, wieviel Gesetze verabschiedet wurden könnte man glauben: Da ist viel passiert. Aber dann kommt auch hier die Ernüchterung. Auf dem Papier sieht es so gut aus das Ganze. Aber auch hier wird kaum etwas eingehalten. Denn auch dann sähe es für Behinderte in diesem Land anders aus. Jetzt kommt aber ein Punkt dazu. Als Pfleger und ehem. ges. Betreuer einer Schwerstbehinderten habe ich auch so manche rechtliche Frage zu bearbeiten gehabt bzw. habe sie heute noch. Dabei ist mir aufgefallen, dass es da wohl "Grundrechte" gibt. Dann aber gibt es auch wieder Gesetze, die diesen Grundrechten zuwider laufen. Wie aber kann das sein ??? Das ist eine große und wichtige Frage ! Im Übrigen gilt diese Frage im ganzen justiziablen Bereich !  Für uns ist jedenfalls die Frage aufgetaucht: Muß nicht die Justiz dafür Sorge tragen, dass Grundrechte nicht durch andere Gesetze quasi ausgehebelt werden oder abgeschwächt ? Wie kann es sein, dass man z.B. schreibt: im §1 GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar und dann werden z.B. Menschen, die friedlich demonstrieren vom selben Staat, der die Grundrechte zu verteidigen hat, mit Knüppeln traktiert und wie in Stuttgart geschehen durch einen Polizeieinsatz blind gemacht ( ein Demonstrations-Teilnehmer ). Darüber sollten wir uns Alle einmal sehr viel mehr Gedanken machen !

Behinderte haben Rechte, die aber nicht eingehalten werden ? Frauen, deren Gleichbehandlung nur auf dem Papier steht ? Wenn das so wäre ( woran wir nicht zweifeln können, wenn es sogar eine MdB vor dem Bundestag aussagt ) , dann ist es an der Zeit, dass wir uns gründliche Gedanken machen !

Montag, 3. März 2014

Behinderung Behinderter

Als Pfleger einer Schwerstbehinderten kann ich zum Thema Aussagen machen. Seit 15 Jahren versuche ich aber auch viele Andere die Situation Behinderter zu verbessern. Aus meiner Sicht ist dieser Versuch gescheitert !

Vielleicht gibt es die positiven Beispiele. Mag sein. Ich kann nur über das etwas aussagen, was wir selbst erlebt haben und was wir auch von anderen Menschen mit Behinderung vernommen haben. Bereichte über tolle Inklusion und Menschen mit Behinderungen, die sogar z.B. bei den Paralympics mitmachen, insbesondere aber Berichte über prominente Behinderte, die angeblich "mit eiserenem Willen" etwas erreicht haben, sehe ich sehr, sehr skeptisch. Ja große Verlogenheit konnte ich ausmachen. Eine bittere Erfahrung !

Die Realitäten, wie bei uns im Alltag sehen ganz anders aus, wie das, was man immer wieder auch in Medien vorgesetzt bekommt. Scheinbar werden auch unter Behinderten Unterschiede gemacht. Auch hier gibt es Günstlinge ganz offensichtlich, die auch bevorzugt behandelt werden. Fälle wie der von uns interessieren da wenig. Man will lieber "Erfolge" sehen. Die gab es bei uns nicht oder kaum. Darüber haben wir auf diesen Seiten immer wieder berichtet.

Wir wurden nicht bevorzugt behandelt. Das wollen wir auch nicht. Aber wir wollen auch nicht so behandelt werden, wie uns das leider sehr oft passiert ist. Behörden haben dabei eine zentrale Rolle gespielt ! Also aus der Ecke, von wo man im Zusammenhang mit Behinderten das Wort "Inklusion" nur so um die Ohren gehauen bekommt. Was aber bleibt davon, wenn man einzelne Fälle anschaut ?

Kurz nach dem schrecklichen Unfall 1999 konnten wir sehr bald erkennen, woran man ganz besonders gedacht hat bei der Gegenseite: Man wollte uns von Anfang an zeigen von Seiten der Behörden, Ämter etc.: Ihr habt nichts zu erwarten. Schon kurz nach dem Unfall sahen wir uns vor dem Sozialgericht wieder mit der ARGE. Das sollte nicht die einzige Hürde bleiben, die man uns in den Weg gestellt hat. Die Auseinandersetzungen mit diesen Stellen ist das tägliche Brot für uns geworden ! Ein Bürokratismus, oft wegen Kleinigkeiten  so sehen  die Realitäten aus. Auf der anderen Seite die, die da belobigt werden. Die es mit eiserenem Willen angeblich "geschafft" haben. Wir haben recherchiert ! Das Ergebnis sieht dann schon mal anders aus, wie man es in den Medien oft liest. Da wird berichtet, wie ein Samuel Koch so fleißig kämpft. Wir wissen, dass er kaum finanzielle Sorgen hat. Wir kennen nicht die Summen, die geflossen sind etc. Aber wir wissen, dass man uns das bischen Geld, das eine Unfallversicherung ausbezahlt hat, mißgönnt hat ! Das führte zum erwähnten Verfahren vor dem Sozialgericht. In 2ter Instanz haben wir zwar Recht bekommen ( auf gut deutsch: Ein Bescheid einer deutschen Behörde war rechtswidrig* Näheres kann von uns berichtet werden ). Aber ab da war uns klar: Man ist in unserem Fall  sehr interessiert, dass wir auf Hartz IV Niveau absinken und aber dort auch verbleiben sollen ! Heute ist das so. Obwohl die Schwerstbehinderte stundenweise arbeitet ( eben das, was sie überhaupt arbeiten kann ! ) und ich als Pfleger in der Stunde noch nicht einmal 2,00 Euro erhalte für die harte Arbeit ( an 365 Tagen im Jahr an 7 Tagen in der Woche täglich 10-14 Std. mit nächtlicher Rufbereitschaft ohne Urlaub ) als Pfleger im häuslichen Bereich sind wir immer noch abhängig von Zuzahlungen, die wiederum nicht zulassen, dass wir einmal ein paar Euro zur Seite legen können o.Ä. - Dieses "System" sollten sich doch die einmal anschauen, die aussagen, Hartzler seien faul etc.- ich nenne das Ganze zwischenzeitlich perfide !

Montag, 17. Februar 2014

Es schreibt die neue Behindertenbeauftragte Frau Bentele

Wir haben zu mehreren Themen im Behindertenpolitik-Bereich Frau Bentele angeschrieben.

Nun haben wir eine Antwort erhalten, die aber nur einen Teil unserer Fragen behandelt ( Hier geht es um die Rundfunkgebühren ).

Diese Antwort wird hier veröffentlicht:


Freitag, 10. Januar 2014

Anschreiben von uns an die neue Behindertenbeauftragte Bentele

Sehr geehrte Frau Bentele,

Sie werden neue Behindertenbeauftragte. Dazu herzlichen Glückwunsch. Sie übernehmen damit ein verantwortungsvolles Amt. Wir hoffen sehr, dass sie mit dem Amt vorwiegend die Behinderten und ihre Rechte unterstützen und weniger an die eigene Karriere denken.

Frau Nahles, Ihre Parteigenossin hat gleich zu Anfang ihrer Amstzeit mit einem Paukenschlag etwas ausgesagt, was wir nicht unkommentiert lassen können.

„Ich bewundere Verena Bentele für das, was sie erreicht hat und bis heute leistet. Sie zeigt uns, was möglich ist, wenn man Handicaps nicht die Hauptrolle spielen lässt“, sagte Frau Nahles laut SZ.  Wir kennen viele Behinderte, die trotz großer Anstrengung bei gleichzeitiger Drangsaliererei durch Behörden oft auch demotiviert werden. Solche Sätze wie von Nahles schaden Behinderten auch. Wir begründen dies auch ! Unter:
www.fki-org.blogspot.de  können Sie vielleicht einmal nachlesen wie die Realität für viele Behinderte in diesem Land aussieht. Prominente Behinderte wie Herr Koch z.B. werden immer wieder als glänzendes Vorbild mit "eiserenem Willen" hervorgehoben. Wir kennen Behinderte, die mit ihren Pflegenden Angehörigen durch Bürokratismus, durch einen ewigen Kampf mit den Behörden demotiviert werden, oft krank werden. Sie haben viel Glück gehabt aber auch mehr Förderung erfahren kurz, es war Vieles stimmig bei Ihnen. Wir haben ganz andere Erfahrungen gemacht !!!!

Wir wünschen Ihnen in diesem Sinn viel Kraft in Ihrem Amt. Genau die beschriebenen Ungerechtigkeiten gilt es abzubauen. Viele Behinderte sind heute arm oder von Armut bedroht. Ihnen muß schnellstmöglich geholfen werden. Bitte lassen Sie sich nicht durch Nahles und Andere als dieses Wesen mit eisernem Willen hochstilisieren. Nur eine Person kann eben Behindertenbeauftragte werden.

Mit freundlichen Grüßen

Pflegender Angehöriger ° Lothar Schwarz ° Ettenheimerstr.9 ° D-77975 Ringsheim ° wir-pflegen-daheim.blogspot.de ° wp-Mitglied ° PID-Mitglied

Donnerstag, 9. Januar 2014

Bentele wird Behindertebeauftragte der Bundesregierung

Dazu unser Leserbrief in der Süddeutschen Zeitung:

Nahles sagte  zur Personalentscheidung:: Sie zeigt uns, was möglich ist, wenn man Handicaps nicht die Hauptrolle spielen läßt. Genau solche Sätze schaden anderen Behinderten !!! Als Pfleger einer Schwerstbehinderten ( höhergehend querschnittsgelähmt ) seit 14 Jahren weiß ich, dass es auch Behinderte gibt, die gefördert werden wärend man bei anderen versucht ihnen jeden Cent abzunehmen. Die "Story" kann auch im Internet gelesen werden unter : http://fki-org.blogspot.de .  Ich werde deshalb Frau Bentele als erstes kontaktieren um genau auf das hinzuweisen: Wenn man einige Behinderte immer wieder als glorreiches Beispiel heranzieht, wobei man die Not anderer noch erhöht, ist das nicht nur dummes Geschwätzt sondern verstößt auch gegen Grundrechte von Menschen !

Mittwoch, 8. Januar 2014

Wenn eine zu 100 % behinderte Frau arbeiten geht....

...dann spürt man die volle Wucht der Inklusion !!!!  Das ist eine sarkastische Aussage.

BITTE  WEIT  VERBREITEN  

2010 Haben wir selbst ( und nicht etwa die ARGE ) eine Arbeit gefunden für eine Frau, die höhgergehend querschnittsgelähmt ist.

Wir waren froh und haben auch demütig zur Kenntnis genommen, dass sie nur ca. 7,50 €  in der Stunde ( Gehalt ) verdienen sollte. Da sie nur 15 Std. pro Woche arbeiten kann bekommt sie im Monat 450 Euro Gehalt abzüglich der Sozialabgaben etc. Verbleiben im Monat 400,89 € !!

Nun wurde es Weihnachten 2013. Im Dezember bekommen viele Menschen Weihnachtsgeld. Auch die Schwerstbehinderte bekam 50,00 Euro. So hatten wir also mit einer Auszahlung von 450,89 Euro gerechnet. Wie erstaunt waren wir als die Überweisung aber nur321,80 € waren. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass es von Seiten der Abrechnungsstelle einen Fehler gegeben hat. Pro Monat in 20163 hat man dieser Schwerstbehinderten nun 9,51 € abgezogen. Es war ein Rechenfehler wurde mitgeteilt !

Was nun letztendlich der Fehler war wissen wir bis heute nicht. Auch hier wieder bedarf es wohl Tage, bis wir letztendlich erfahren haben, warum es so war.

Es mag Leute geben, für die 100 Euro im Monat weniger zwar schlimm sind aber verkraftbar. Für die Schwerstbehinderte und Pflegende Angehörige war das Weihnachtsfest damit gestrichen !

Als Beobachter dieses Vorganges und vieler Anderer wundere ich mich nur noch, warum diese Deutschen  immer noch nicht aufbegehren. Ach so: Nicht betroffen !? Morgen kann dies schon anders sein ! Und hier geschieht etwas im Namen aller Deutschen. Das sollten Alle wissen !

Sonntag, 5. Januar 2014

Die Grünen driften ab

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach der Koalition in Hessen ist es für mich und meinen Freunden nicht mehr möglich, die Grünen zu unterstützen und zu wählen.
Die Grünen nahmen den gleichen Weg wie die SPD. Eine SPD, die heute mit einer sozialen Politik nichts mehr zu tun hat.
Die Grünen sind einstmal angetreten mit den Fahnen auf denen stand: Ökologisch und sozial. Nun zweifeln nicht nur wir an diesen ureigensten Zielen der Partei Die Grünen. Angebliche Realpolitik wird betrieben. Was nichts anderes heisst, wie mit kapitalistischen Mitteln ein wenig ökologischer zu werden, wobei so mancher Grüner sich bereichert an Menschen, die in diesem Land in Armut leben müssen. Die von dem Wenigen was sie haben teure Energie und Strom kaufen müssen. Für die Wohnraum kaum mehr bezahlbar ist.
Aals junger Mann saß ich einmal neben Fischer ( in Freiburg ). Da war er noch der Kämpfer, der Phantast. Heute ödet uns dieser Mensch nur noch an mitsamt seinem Freund Schröder. Einmal "da oben" meinen diese Damen und Herren, sie seien das Maß aller Dinge. Dass sie Politik für Menschen zu machen haben und zwar "gerecht" ( und jawohl, den Begriff kann man interpretieren ) ! Anstatt dessen eine Arroganz, die kaum mehr zu überbieten ist und sich kaum von der eines Westerwelle unterscheidet.
Die Linken bei den Grünen. Können sie etwas bewirken in einer Partei, die verseucht zu sein scheint vom Neoliberalismus und einem ungezügelten Kapitalismus.
Die Neoliberalen, die einen Mindestlohn nicht wollen und aussagen, wenn er kommt, käme der Untergang des Abendlandes. Menschen ganz unten die man geringschätzt sind es also, die dieses System am Laufen hält. Wir wünschen uns auch von Ihnen andere und schlagkräftigere Argumente. Geringverdiener- zudem Verbraucher und Konsumenten sind es, die vor Allem, die den Reichtum der Reichen schaffen. Es waren die Sklavenhalter, die sich schon immer bereichert haben und hinterher die großen Töne spukten über wirtschaftliche Zusammenhänge und Notwendigkeiten. Und notwendig sind für ihre Begriffe geringe Löhne oder besser: Keine. Das hat sich bis heute nicht geändert. Aber wer sagt diese Wahrheiten heute noch ?   
Wir wünschen uns auch eine bessere Zusammenarbeit bei den linken Kräften im Land. Wir reden mit den Menschen, die entweder längst aufgegeben haben, die nicht mehr wählen gehen, weil sie meinen, es läßt sich nichts ändern. Aber wehe, wehe. Die Wut wohnt in ihnen. Und es besteht die Gefahr, dass bei einem neuen Crash wie 2008 wieder Rattenfänger ihre Wut für ihre Ziele nutzen.
Es gibt eine Mehrheit links neben dieser Kanzlerin, die nichts anderes tut wie die Macht für die zu erhalten in deren Namen sie spricht. Das sind die, die von diesem System profitieren. Die Menschen hat man aber so weit gebracht in diesem Land, dass sie still sind aus Angst, sie könnten noch mehr abrutschen. Und die Facharbeiter haben Angst in Hartz IV abzurutschen. Jeder gegen jeden und Ängstlichkeit. Das schwebt über diesem "freien" Land Deutschland am Ende des Jahres 2013.
Uns scheint es so zu sein, dass die Parteioberen die, die an den Schaltstellen in diesem Land sitzen, alle irgendwie gekauft sind. Wie konnte eine Katrin Ghring-Eckardt einstmal über Hartz IV Menschen herziehen ? Wir kennen viele Behinderte, die damit leben müssen ! Sie waren damals die, die am meißten leiden mussten. Selbst unter Kohl galten für diese Menschen Härtefallregelungen. Die haben die Grünen und die SPD einfach abgeschafft und redeten fortan von der Gleichbehandlung der Menschen. Dieses Wort erzeugt bei uns Würgereize. Ausgerechnet im sozialen Bereich hat man die Gleichheit der Menschen entdeckt und dann auch noch so, dass man Armen weggenommen hat und Reichen gegeben. Das war die dunkelste Tat der Grünen ! Bitte richten Sie das der Katrin aus. Wir haben große Stücke auf sie gehalten. Heute ist sie für uns eine Peron, die allenfalls neoliberalem Geschwätz hinterherschwätzt und auch noch meint, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Mit verheerenden Folgen für Behinderte z.B.- nein, das war ekelerregend, was da vorgegangen ist !
Mit freundlichen Grüßen
Pflegender Angehöriger ° Lothar Schwarz ° Ettenheimerstr.9 ° D-77975 Ringsheim ° wir-pflegen-daheim.blogspot.de ° wp-Mitglied ° PID-Mitglied

Montag, 23. Dezember 2013

F R O H E W E I H N A C H T

Ihnen Allen wünschen wir ein Gesegnetes, Frohes Weihnachtsfest.

 

Für die Behinderten wünschen wir uns für das kommende Jahr mehr Aufmerksamkeit !

Sonntag, 24. November 2013

Leserbrief

Zu:

Situation Behinderter:

http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/28214/Wenig-Neues-in-Sachen-gesellschaftliche-Teilhabe.htm

Die Bereitschaft der Behörden

Wenn Behörden von uns Bürgern etwas wollen, dann wird aber schnell auf Erledigung gedrängt.

Wie sieht es im umgekehrten Fall aus ?

Wir haben versucht für eine Schwerstbehinderte nach Anraten des Behindertenbeauftragten von BW Wohn - Fördergelder über das "Landeswohnraumförderungsprogramm" zu erhalten. D.h. es wurde uns von dort mitgeteilt, wo wir uns hinwenden sollen. Das war im Sept. 2011. Ganz genau so wie beschrieben sind wir dann auch vorgegangen ! Nur hat sich nichts ergeben. Gar nichts. Fördergelder wären in unserem Fall nicht möglich !  Wir könnten zu wenig "Sicherheiten" bieten. Das stelle man sich vor: Da werden Fördergelder in Aussicht gestellt, dann aber angelehnt, weil genau das fehlt, wonach wir doch suchen ! Was beudeutet das ? Fördergelder bekommt nur der, der Geld hat !  Behinderte mit wenig Geld kommen an die Gelder gar nicht heran ! Ungeheuerlich das Ganze, ungeheuerlich.

Das wurde nun wiederum an den Behindertenbeauftragten so geschrieben wie es sich zugetragen hat !  Bis heute aber hat sich der Behindertenbeauftragte nicht mehr gemeldet. Auch Schreiben an das Sozialministerium BW und der Bitte um Mitteilung, warum der Beauftragte sich nicht meldet wurden nicht beantwortet !

Dienstag, 19. November 2013

Auch in der Schweiz....

Wir Deutsche meinen oft, in anderen Ländern sei Vieles besser, oft auch vieles schlechter wie bei uns. Da gibt es bestimmt Unterschiede. Aber festzustellen bleibt: Behinderte haben in vielen Ländern Probleme.

Der Bericht aus der Berner Zeitung zeigt: Auch in der Schweiz bekommen behinderte Menschen zu spüren, wo "gespart" wird, wenn es angeblich nicht mehr so gut läuft. Wobei dort wie hier gelogen wird, dass die Balken sich biegen. Die Börsen feiern jeden Tag neue Hochstände. Die Wirtschaft läuft wie geschmiert. Aber immer mehr Menschen darunter sehr viele Behinderte bekommen immer mehr zu spüren, dass an der eigentlich einfachen Rechnung etwas nicht stimmen kann !

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Tausende-demonstrieren-gegen-Sparmassnahmen-/story/23437813

Montag, 4. November 2013

Pauschbeträge für Behinderte

 Meldung auf Twitter. Wir versuchen den Artikel zu bekommen !

2h
- Die Pauschbeträge für sind seit 1975 nicht mehr an die angepasst worden. Mehr im aktuellen

Unwissen sogar bei sog. "Fachleuten"

Schon im Jahr 2002 hatte uns ein Rechtsanwalt ein Schreiben zukommen lassen ( im Zuge einer Rechtsangelegenheit zw. Behörden und uns* ), wo er uns "Tips" und Anregungen gab. Es sei einfach so der Inhalt des Schreibens, beim Wohlfahrtsverband Zuschüsse und zinslose Kredite zu bekommen. Auch Lakra-Gelder, Gelder von der KfW und vieles mehr könnten genutzt werden. Damals haben wir also in zeitaufwändiger Arbeit die Stellen abgeklappert, Briefe geschrieben usw. Das Ergebnis war Null. Heute über 11 Jahre nach diesen Tips haben wir den RA auf seine damaligen Tips angesprochen, da wir wieder ein Verfahren anhängig haben (* an anderer Stelle haben wir die Realität von Inklusion und Barrierefreiheit etc.  beschrieben Link ). Er der erfolgreiche RA, der Erfolgsgewohnte, kann sich scheinbar gar nicht vorstellen, wie man von Behörden, Verbänden usw. in solchen Fällen behandelt wird. Was im Übrigen einmal eine Diskussion wert wäre: Wie kommen solche Leute zu ihrem Recht und warum kommen viele Behinderte zu gar nichts ? Wir kennen nun genug Behinderte, die wissen, was damit gemeint ist.

Letztendlich haben wir die Stellen erneut abtelefoniert, nachgefragt etc. Das Ergebnis: Wieder Null. Wie uns scheint, hat sich das Ganze sogar noch verschärft. Damals jedenfalls gab es auch die Möglichkeit für Behinderte ohne Arbeit an Darlehen zu kommen ( wenn denn die "Rahmenbedingungen" stimmen ). Heute gibt es nur noch Darlehen etc. ( wenn denn die "Töpfe" gefüllt wären ) für Behinderte mit Arbeit. Das zur "Gleichbehandlung" der Menschen, die von uns an anderer Stelle auch schon thematisiert wurde.

Samstag, 2. November 2013

Hilfsmittel von der Krankenkasse, Zusatzzahlungen, Bürokratismus

Der Donner ist noch nicht akustisch abgeklungen, da erhebt sich ein neues Gewitter. Die Krankenkassen machen seit Monaten Überschüsse. Und trotzdem möchten sie die Zusatzbeiträge wieder einführen !

Kaum beachtet von der Öffentlichkeit sind bei den letzten Zuzahlungen zur Krankenkassen sehr viele behinderte Menschen in Schwierigkeiten geraten. Wir haben uns seit Jahren mit dem Thema befasst. Umfangreiches Material liegt uns vor ! Wir waren es auch, die auf die Situation der Behinderten hingewiesen haben. Zu Beginn der letzten Einführung wurde auch uns noch geraten: Man könne ja die Krankenkasse wechseln. Das aber geht bei vielen Behinderten nicht ! Wenn z.B. wie in unserem Fall Hilfsmittel ( über Jahre hinweg ) angefordert wurden, wie z.B. ein besonders verstellbares Bett, müßte bei einem Wechsel der Krankenkasse diese Hilfsmittel zurückgeben und bei der neuen Krankenkasse neu beantragen. Rund um diese Hilfsmittel ist dann auch noch etwas auszusagen. Es bedeutet einen riesigen bürokratischen Aufwand zu beantragen und den Terminen nachzukommen für Wartung etc. für diese Geräte. Bei uns sind das jetzt schon 2 Din A 4 Ordner voll alleine mit dem Schriftverkehr. Natürlich wäre ein Wechsel möglich. Die Frage ist doch: Ist das zumutbar !?  Und genau hier muß an dieser Stelle einmal etwas ausgesagt werden. Immer mehr werden solche Vorgänge aufwändiger, bürokratischer mit massiven Auswirkungen auch auf die -> Pflegenden Angehörigen . Ja man bürdet Behinderten vielfach etwas auf, was diese selbst in vielen Fällen nicht leisten können ! Soviel zu "Inklusion" "Barrierefreiheit" etc. Das krasse Gegenteil, das ist die Realität !  Immer mehr wird das, was man vorgibt aus der Politik den Behinderten zukommen zu lassen ( Inklusion etc ) durch das eigene Verhalten egalisiert, wenn nicht gar verschlimmert.