Freitag, 10. Januar 2014

Anschreiben von uns an die neue Behindertenbeauftragte Bentele

Sehr geehrte Frau Bentele,

Sie werden neue Behindertenbeauftragte. Dazu herzlichen Glückwunsch. Sie übernehmen damit ein verantwortungsvolles Amt. Wir hoffen sehr, dass sie mit dem Amt vorwiegend die Behinderten und ihre Rechte unterstützen und weniger an die eigene Karriere denken.

Frau Nahles, Ihre Parteigenossin hat gleich zu Anfang ihrer Amstzeit mit einem Paukenschlag etwas ausgesagt, was wir nicht unkommentiert lassen können.

„Ich bewundere Verena Bentele für das, was sie erreicht hat und bis heute leistet. Sie zeigt uns, was möglich ist, wenn man Handicaps nicht die Hauptrolle spielen lässt“, sagte Frau Nahles laut SZ.  Wir kennen viele Behinderte, die trotz großer Anstrengung bei gleichzeitiger Drangsaliererei durch Behörden oft auch demotiviert werden. Solche Sätze wie von Nahles schaden Behinderten auch. Wir begründen dies auch ! Unter:
www.fki-org.blogspot.de  können Sie vielleicht einmal nachlesen wie die Realität für viele Behinderte in diesem Land aussieht. Prominente Behinderte wie Herr Koch z.B. werden immer wieder als glänzendes Vorbild mit "eiserenem Willen" hervorgehoben. Wir kennen Behinderte, die mit ihren Pflegenden Angehörigen durch Bürokratismus, durch einen ewigen Kampf mit den Behörden demotiviert werden, oft krank werden. Sie haben viel Glück gehabt aber auch mehr Förderung erfahren kurz, es war Vieles stimmig bei Ihnen. Wir haben ganz andere Erfahrungen gemacht !!!!

Wir wünschen Ihnen in diesem Sinn viel Kraft in Ihrem Amt. Genau die beschriebenen Ungerechtigkeiten gilt es abzubauen. Viele Behinderte sind heute arm oder von Armut bedroht. Ihnen muß schnellstmöglich geholfen werden. Bitte lassen Sie sich nicht durch Nahles und Andere als dieses Wesen mit eisernem Willen hochstilisieren. Nur eine Person kann eben Behindertenbeauftragte werden.

Mit freundlichen Grüßen

Pflegender Angehöriger ° Lothar Schwarz ° Ettenheimerstr.9 ° D-77975 Ringsheim ° wir-pflegen-daheim.blogspot.de ° wp-Mitglied ° PID-Mitglied

Donnerstag, 9. Januar 2014

Bentele wird Behindertebeauftragte der Bundesregierung

Dazu unser Leserbrief in der Süddeutschen Zeitung:

Nahles sagte  zur Personalentscheidung:: Sie zeigt uns, was möglich ist, wenn man Handicaps nicht die Hauptrolle spielen läßt. Genau solche Sätze schaden anderen Behinderten !!! Als Pfleger einer Schwerstbehinderten ( höhergehend querschnittsgelähmt ) seit 14 Jahren weiß ich, dass es auch Behinderte gibt, die gefördert werden wärend man bei anderen versucht ihnen jeden Cent abzunehmen. Die "Story" kann auch im Internet gelesen werden unter : http://fki-org.blogspot.de .  Ich werde deshalb Frau Bentele als erstes kontaktieren um genau auf das hinzuweisen: Wenn man einige Behinderte immer wieder als glorreiches Beispiel heranzieht, wobei man die Not anderer noch erhöht, ist das nicht nur dummes Geschwätzt sondern verstößt auch gegen Grundrechte von Menschen !

Mittwoch, 8. Januar 2014

Wenn eine zu 100 % behinderte Frau arbeiten geht....

...dann spürt man die volle Wucht der Inklusion !!!!  Das ist eine sarkastische Aussage.

BITTE  WEIT  VERBREITEN  

2010 Haben wir selbst ( und nicht etwa die ARGE ) eine Arbeit gefunden für eine Frau, die höhgergehend querschnittsgelähmt ist.

Wir waren froh und haben auch demütig zur Kenntnis genommen, dass sie nur ca. 7,50 €  in der Stunde ( Gehalt ) verdienen sollte. Da sie nur 15 Std. pro Woche arbeiten kann bekommt sie im Monat 450 Euro Gehalt abzüglich der Sozialabgaben etc. Verbleiben im Monat 400,89 € !!

Nun wurde es Weihnachten 2013. Im Dezember bekommen viele Menschen Weihnachtsgeld. Auch die Schwerstbehinderte bekam 50,00 Euro. So hatten wir also mit einer Auszahlung von 450,89 Euro gerechnet. Wie erstaunt waren wir als die Überweisung aber nur321,80 € waren. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass es von Seiten der Abrechnungsstelle einen Fehler gegeben hat. Pro Monat in 20163 hat man dieser Schwerstbehinderten nun 9,51 € abgezogen. Es war ein Rechenfehler wurde mitgeteilt !

Was nun letztendlich der Fehler war wissen wir bis heute nicht. Auch hier wieder bedarf es wohl Tage, bis wir letztendlich erfahren haben, warum es so war.

Es mag Leute geben, für die 100 Euro im Monat weniger zwar schlimm sind aber verkraftbar. Für die Schwerstbehinderte und Pflegende Angehörige war das Weihnachtsfest damit gestrichen !

Als Beobachter dieses Vorganges und vieler Anderer wundere ich mich nur noch, warum diese Deutschen  immer noch nicht aufbegehren. Ach so: Nicht betroffen !? Morgen kann dies schon anders sein ! Und hier geschieht etwas im Namen aller Deutschen. Das sollten Alle wissen !

Sonntag, 5. Januar 2014

Die Grünen driften ab

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach der Koalition in Hessen ist es für mich und meinen Freunden nicht mehr möglich, die Grünen zu unterstützen und zu wählen.
Die Grünen nahmen den gleichen Weg wie die SPD. Eine SPD, die heute mit einer sozialen Politik nichts mehr zu tun hat.
Die Grünen sind einstmal angetreten mit den Fahnen auf denen stand: Ökologisch und sozial. Nun zweifeln nicht nur wir an diesen ureigensten Zielen der Partei Die Grünen. Angebliche Realpolitik wird betrieben. Was nichts anderes heisst, wie mit kapitalistischen Mitteln ein wenig ökologischer zu werden, wobei so mancher Grüner sich bereichert an Menschen, die in diesem Land in Armut leben müssen. Die von dem Wenigen was sie haben teure Energie und Strom kaufen müssen. Für die Wohnraum kaum mehr bezahlbar ist.
Aals junger Mann saß ich einmal neben Fischer ( in Freiburg ). Da war er noch der Kämpfer, der Phantast. Heute ödet uns dieser Mensch nur noch an mitsamt seinem Freund Schröder. Einmal "da oben" meinen diese Damen und Herren, sie seien das Maß aller Dinge. Dass sie Politik für Menschen zu machen haben und zwar "gerecht" ( und jawohl, den Begriff kann man interpretieren ) ! Anstatt dessen eine Arroganz, die kaum mehr zu überbieten ist und sich kaum von der eines Westerwelle unterscheidet.
Die Linken bei den Grünen. Können sie etwas bewirken in einer Partei, die verseucht zu sein scheint vom Neoliberalismus und einem ungezügelten Kapitalismus.
Die Neoliberalen, die einen Mindestlohn nicht wollen und aussagen, wenn er kommt, käme der Untergang des Abendlandes. Menschen ganz unten die man geringschätzt sind es also, die dieses System am Laufen hält. Wir wünschen uns auch von Ihnen andere und schlagkräftigere Argumente. Geringverdiener- zudem Verbraucher und Konsumenten sind es, die vor Allem, die den Reichtum der Reichen schaffen. Es waren die Sklavenhalter, die sich schon immer bereichert haben und hinterher die großen Töne spukten über wirtschaftliche Zusammenhänge und Notwendigkeiten. Und notwendig sind für ihre Begriffe geringe Löhne oder besser: Keine. Das hat sich bis heute nicht geändert. Aber wer sagt diese Wahrheiten heute noch ?   
Wir wünschen uns auch eine bessere Zusammenarbeit bei den linken Kräften im Land. Wir reden mit den Menschen, die entweder längst aufgegeben haben, die nicht mehr wählen gehen, weil sie meinen, es läßt sich nichts ändern. Aber wehe, wehe. Die Wut wohnt in ihnen. Und es besteht die Gefahr, dass bei einem neuen Crash wie 2008 wieder Rattenfänger ihre Wut für ihre Ziele nutzen.
Es gibt eine Mehrheit links neben dieser Kanzlerin, die nichts anderes tut wie die Macht für die zu erhalten in deren Namen sie spricht. Das sind die, die von diesem System profitieren. Die Menschen hat man aber so weit gebracht in diesem Land, dass sie still sind aus Angst, sie könnten noch mehr abrutschen. Und die Facharbeiter haben Angst in Hartz IV abzurutschen. Jeder gegen jeden und Ängstlichkeit. Das schwebt über diesem "freien" Land Deutschland am Ende des Jahres 2013.
Uns scheint es so zu sein, dass die Parteioberen die, die an den Schaltstellen in diesem Land sitzen, alle irgendwie gekauft sind. Wie konnte eine Katrin Ghring-Eckardt einstmal über Hartz IV Menschen herziehen ? Wir kennen viele Behinderte, die damit leben müssen ! Sie waren damals die, die am meißten leiden mussten. Selbst unter Kohl galten für diese Menschen Härtefallregelungen. Die haben die Grünen und die SPD einfach abgeschafft und redeten fortan von der Gleichbehandlung der Menschen. Dieses Wort erzeugt bei uns Würgereize. Ausgerechnet im sozialen Bereich hat man die Gleichheit der Menschen entdeckt und dann auch noch so, dass man Armen weggenommen hat und Reichen gegeben. Das war die dunkelste Tat der Grünen ! Bitte richten Sie das der Katrin aus. Wir haben große Stücke auf sie gehalten. Heute ist sie für uns eine Peron, die allenfalls neoliberalem Geschwätz hinterherschwätzt und auch noch meint, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Mit verheerenden Folgen für Behinderte z.B.- nein, das war ekelerregend, was da vorgegangen ist !
Mit freundlichen Grüßen
Pflegender Angehöriger ° Lothar Schwarz ° Ettenheimerstr.9 ° D-77975 Ringsheim ° wir-pflegen-daheim.blogspot.de ° wp-Mitglied ° PID-Mitglied

Montag, 23. Dezember 2013

F R O H E W E I H N A C H T

Ihnen Allen wünschen wir ein Gesegnetes, Frohes Weihnachtsfest.

 

Für die Behinderten wünschen wir uns für das kommende Jahr mehr Aufmerksamkeit !

Sonntag, 24. November 2013

Leserbrief

Zu:

Situation Behinderter:

http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/28214/Wenig-Neues-in-Sachen-gesellschaftliche-Teilhabe.htm

Die Bereitschaft der Behörden

Wenn Behörden von uns Bürgern etwas wollen, dann wird aber schnell auf Erledigung gedrängt.

Wie sieht es im umgekehrten Fall aus ?

Wir haben versucht für eine Schwerstbehinderte nach Anraten des Behindertenbeauftragten von BW Wohn - Fördergelder über das "Landeswohnraumförderungsprogramm" zu erhalten. D.h. es wurde uns von dort mitgeteilt, wo wir uns hinwenden sollen. Das war im Sept. 2011. Ganz genau so wie beschrieben sind wir dann auch vorgegangen ! Nur hat sich nichts ergeben. Gar nichts. Fördergelder wären in unserem Fall nicht möglich !  Wir könnten zu wenig "Sicherheiten" bieten. Das stelle man sich vor: Da werden Fördergelder in Aussicht gestellt, dann aber angelehnt, weil genau das fehlt, wonach wir doch suchen ! Was beudeutet das ? Fördergelder bekommt nur der, der Geld hat !  Behinderte mit wenig Geld kommen an die Gelder gar nicht heran ! Ungeheuerlich das Ganze, ungeheuerlich.

Das wurde nun wiederum an den Behindertenbeauftragten so geschrieben wie es sich zugetragen hat !  Bis heute aber hat sich der Behindertenbeauftragte nicht mehr gemeldet. Auch Schreiben an das Sozialministerium BW und der Bitte um Mitteilung, warum der Beauftragte sich nicht meldet wurden nicht beantwortet !

Dienstag, 19. November 2013

Auch in der Schweiz....

Wir Deutsche meinen oft, in anderen Ländern sei Vieles besser, oft auch vieles schlechter wie bei uns. Da gibt es bestimmt Unterschiede. Aber festzustellen bleibt: Behinderte haben in vielen Ländern Probleme.

Der Bericht aus der Berner Zeitung zeigt: Auch in der Schweiz bekommen behinderte Menschen zu spüren, wo "gespart" wird, wenn es angeblich nicht mehr so gut läuft. Wobei dort wie hier gelogen wird, dass die Balken sich biegen. Die Börsen feiern jeden Tag neue Hochstände. Die Wirtschaft läuft wie geschmiert. Aber immer mehr Menschen darunter sehr viele Behinderte bekommen immer mehr zu spüren, dass an der eigentlich einfachen Rechnung etwas nicht stimmen kann !

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Tausende-demonstrieren-gegen-Sparmassnahmen-/story/23437813

Montag, 4. November 2013

Pauschbeträge für Behinderte

 Meldung auf Twitter. Wir versuchen den Artikel zu bekommen !

2h
- Die Pauschbeträge für sind seit 1975 nicht mehr an die angepasst worden. Mehr im aktuellen

Unwissen sogar bei sog. "Fachleuten"

Schon im Jahr 2002 hatte uns ein Rechtsanwalt ein Schreiben zukommen lassen ( im Zuge einer Rechtsangelegenheit zw. Behörden und uns* ), wo er uns "Tips" und Anregungen gab. Es sei einfach so der Inhalt des Schreibens, beim Wohlfahrtsverband Zuschüsse und zinslose Kredite zu bekommen. Auch Lakra-Gelder, Gelder von der KfW und vieles mehr könnten genutzt werden. Damals haben wir also in zeitaufwändiger Arbeit die Stellen abgeklappert, Briefe geschrieben usw. Das Ergebnis war Null. Heute über 11 Jahre nach diesen Tips haben wir den RA auf seine damaligen Tips angesprochen, da wir wieder ein Verfahren anhängig haben (* an anderer Stelle haben wir die Realität von Inklusion und Barrierefreiheit etc.  beschrieben Link ). Er der erfolgreiche RA, der Erfolgsgewohnte, kann sich scheinbar gar nicht vorstellen, wie man von Behörden, Verbänden usw. in solchen Fällen behandelt wird. Was im Übrigen einmal eine Diskussion wert wäre: Wie kommen solche Leute zu ihrem Recht und warum kommen viele Behinderte zu gar nichts ? Wir kennen nun genug Behinderte, die wissen, was damit gemeint ist.

Letztendlich haben wir die Stellen erneut abtelefoniert, nachgefragt etc. Das Ergebnis: Wieder Null. Wie uns scheint, hat sich das Ganze sogar noch verschärft. Damals jedenfalls gab es auch die Möglichkeit für Behinderte ohne Arbeit an Darlehen zu kommen ( wenn denn die "Rahmenbedingungen" stimmen ). Heute gibt es nur noch Darlehen etc. ( wenn denn die "Töpfe" gefüllt wären ) für Behinderte mit Arbeit. Das zur "Gleichbehandlung" der Menschen, die von uns an anderer Stelle auch schon thematisiert wurde.

Samstag, 2. November 2013

Hilfsmittel von der Krankenkasse, Zusatzzahlungen, Bürokratismus

Der Donner ist noch nicht akustisch abgeklungen, da erhebt sich ein neues Gewitter. Die Krankenkassen machen seit Monaten Überschüsse. Und trotzdem möchten sie die Zusatzbeiträge wieder einführen !

Kaum beachtet von der Öffentlichkeit sind bei den letzten Zuzahlungen zur Krankenkassen sehr viele behinderte Menschen in Schwierigkeiten geraten. Wir haben uns seit Jahren mit dem Thema befasst. Umfangreiches Material liegt uns vor ! Wir waren es auch, die auf die Situation der Behinderten hingewiesen haben. Zu Beginn der letzten Einführung wurde auch uns noch geraten: Man könne ja die Krankenkasse wechseln. Das aber geht bei vielen Behinderten nicht ! Wenn z.B. wie in unserem Fall Hilfsmittel ( über Jahre hinweg ) angefordert wurden, wie z.B. ein besonders verstellbares Bett, müßte bei einem Wechsel der Krankenkasse diese Hilfsmittel zurückgeben und bei der neuen Krankenkasse neu beantragen. Rund um diese Hilfsmittel ist dann auch noch etwas auszusagen. Es bedeutet einen riesigen bürokratischen Aufwand zu beantragen und den Terminen nachzukommen für Wartung etc. für diese Geräte. Bei uns sind das jetzt schon 2 Din A 4 Ordner voll alleine mit dem Schriftverkehr. Natürlich wäre ein Wechsel möglich. Die Frage ist doch: Ist das zumutbar !?  Und genau hier muß an dieser Stelle einmal etwas ausgesagt werden. Immer mehr werden solche Vorgänge aufwändiger, bürokratischer mit massiven Auswirkungen auch auf die -> Pflegenden Angehörigen . Ja man bürdet Behinderten vielfach etwas auf, was diese selbst in vielen Fällen nicht leisten können ! Soviel zu "Inklusion" "Barrierefreiheit" etc. Das krasse Gegenteil, das ist die Realität !  Immer mehr wird das, was man vorgibt aus der Politik den Behinderten zukommen zu lassen ( Inklusion etc ) durch das eigene Verhalten egalisiert, wenn nicht gar verschlimmert.



Donnerstag, 31. Oktober 2013

Hartz IV und Behinderte

Es war im Jahr 2005 als Folgendes im Spiegel zu lesen war ( unterster Artikel ) :

























"Hartz IV ist für Behinderte verheerend" ! Das ist genau das, was wir auch so unterschreiben können. Aber wir machen einen Zusatz: Nicht nur "verheerend", für manche Behinderte ist es "katastrophal". Wir waren damals mit Herrn Haack ( Behindertenbeauftragter der Bundesregierung ) in Kontakt. Leider hat dieser Mann bei seiner Aussage im "Spiegel" nicht erwähnt, dass ja auch er selbst im Bundestag für die Hartz Gesetze gestimmt hat ( Fraktionszwang ? ) .

Bis heute hat sich an der ganzen Geschichte nichts getan. Alles blieb beim Alten. Wir haben massenhaft in dieser Angelegenheit Schreiben verfasst, aufgeklärt. Dabei ist uns besonders Eines aufgefallen. Die Politiker, die damals im Bundestag für die Gesetze gestimmt haben, haben bis heute nicht erkannt, nicht erkennen wollen, was Sie da damals per Fingerzeig entschieden haben: Damit hat man viele Behinderte in die Armut geschickt ! Wir erinnern: Vor Allem PolitikerInnen von SPD und Grüne haben das mitgetragen. Natürlich waren auch CDU/CSU/FDP für die Gesetze, wie sie auch heute noch aussagen ! Eine breite Allianz also....gegen Behinderte ! Ein Armutszeugnis ersten Ranges !

Dieses Thema wurde von uns schon mehrfach aufgegriffen. So unter:

http://fki-org.blogspot.de/2013/10/verbesserungen.html

Dienstag, 29. Oktober 2013

Monica Lierhaus

Wenn man sich umblickt ist immer wieder auffallend, dass bei öffentlichen Vergaben von Gehältern etc. gerne mal gegeben wird. Die Entscheidungsträger dort sind aber oft auch als die bekannt, die Menschen im Land, die z.B. viel leisten, ohne dass sie eine gerechte Entlohnung erhalten, immer zu drücken versuchen. Das verstößt gleich gegen mehrere Grundrechte.

Der Fall Monica Lierhaus ist schlimm. Frau Lierhaus hat eine Behinderung. Aber das haben Millionen Andere auch. Nachdem bekannt wurde, was sie verdient, haben viele Spender der Fernsehlotterie ihr Abo gekündigt. Was schlimm ist an der Angelegenheit ist, dass wenn Kritik kommt, man auf die Behinderung von Frau Lierhaus hinweist. Aber warum ist es in diesem Land so, dass man eine Behinderte mit Wohltaten überhäuft, wogegen Andere z.B. ab 2013 Rundfünkgebühren zahlen müssen, wobei Behinderte jahrzehntelang von diesen Gebühren ( GEZ ) befreit gewesen sind ? Stellt man dies gegenüber, versteht man vielleicht auch die Kritiker. Das Kuriose an der Geschichte ist doch, dass man hier eine Behinderte mit viel Geld abfindet, das nun seit 2013 auch von Behinderten aufgebracht werden muß ( Einführung der Rundfunkbeiträge ). Zudem war sie als "Botschafterin der Fernsehlotterie" tätig, eine Initiative also, die auch Behinderten helfen will. Auf Nachfrage wurde uns bekannt, dass von dort sehr viele Anträge auf Hilfe abgelehnt werden. Welch eine Diskrepanz.

Natürlich ist Frau Lierhaus nicht die Einzige, die nach doch einiger BürgerInnen viel zu "gut" bezahlt werden. Im Bereich der Medien gibt es da viele weitere Beispiele. Günther Jauch soll z.B. etwa 2 Mill. € im Jahr verdienen. Da gibt es dann noch so einige Kuriositäten in diesem Bereich. Selbst Tiere verdienen bem TV nicht schlecht: Link . Frau Lierhaus ist behindert. Viele Andere sind es auch. Es gibt sehr viel arme Behinderte. Und somit standen und stehen höhe Einkünfte auch von Behinderten in der Kritik. Frau Lierhaus gibt vor, sich für Behinderte einzusetzen. Kämpfen Sie für Gerechtigkeit in diesem Land Frau Lierhaus, dann tun Sie etwas für alle Behinderten !

Freitag, 18. Oktober 2013

Immer wieder Ärger

Wer noch nie eine Pflege im häuslichen Bereich gemacht hat, kann sich kaum vorstellen, welche Hindernisse zu überbrücken sind. Aber Alle sollten Interesse dafür aufbringen. Ob in der Familie oder wenn man selbst einmal pflegebedürftig wird : Nur wenn wir es gemeinsam schaffen diese Hindernisse auf ein Minimum zu beschränken können wir zufrieden sein. Gerade was das Thema Pflege betrifft sollte man nicht wegsehen. Aus eigener Erfahrung wissen wir selbst, wie unbekümmert man ist, wenn man gesund und ohne Behinderung leben kann. Aber das kann sich wirklich von einer Sekunde zur anderen ändern. Wer da glaubt, dann wäre alles geregelt, alles "vorbereitet" für den Fall der Fälle, der täuscht sich. Ganz gravierend sogar !

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut - 17.10.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit wird es vielleicht etwas geben, was durchaus sehr notwendig war : Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes, wobei die CDU und vor allem die CSU jetzt schon wieder versuchen, dieses Ziel auszuhöhlen. Noch in den Sondierungsgesprächen mit der SPD.

Nun nehmen wir an, dieser Mindestlohn wird kommen. Wen gibt es dann noch, der unterhalb dieses Mindestlohnes arbeiten wird:

Es sind die Pflegenden Angehörigen und es sind viele Behinderte !

Sehr lange ist bekannt, dass die häusliche Pflege in die Armut führt. Was hat man über all die Jahre getan, damit sich das ändert ! Nichts ! Im Gegenteil. Es gibt Berichte von Menschen in solchen Situationen, die aussagen, dass ihre Einnahmen in den letzten Jahren drastisch gesunken sind. Das hatte viele Ursachen !!  Wer diese aber einmal aufschlüsselt, der wird bald merken, dass von Seiten der Politik große Worte benutzt wurden. Heraus kam eine Verschlechterung der Lebenssituation für Viele der Betroffenen. Das Ganze potenziert sich dort, wo lange gepflegt werden muß !

Sollte es so kommen, dass es einen gesetzlichen Mindestlohn geben sollte, so ist jetzt schon abzusehen, dass man von Seiten der CDU/CSU dies als genügend Entgegenkommen bei Koalitionsverhandlungen angesehen wird. Was letztendlich bedeuten wird, dass viele Behinderte und Pflegende Angehörige wieder auf der Strecke bleiben !!!

Pflegender Angehöriger ° Lothar Schwarz ° Ettenheimerstr.9 ° D-77975 Ringsheim ° wir-pflegen-daheim.blogspot.de ° wp-Mitglied ° PID-Mitglied